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Alltagsbewunderung

6:20 Uhr: Ich träume, dass jemand an meinen Haaren zieht.

6:25 Uhr: Ich träume, dass jemand quer auf meinem Gesicht liegt.

 

6:30 Uhr: Ich merke, dass ich nicht träume. Es ist mein kleiner Sohn.

 

Der Tag beginnt!

 

Bis 8:20 Uhr – der Zeitpunkt, zu dem ich das Haus verlasse, um in die Arbeit zu fahren – wird gekuschelt, geschmust, gewaschen, gewickelt, angezogen, eine Milch gemacht und getrunken, gespielt,… eben all das getan, was ein Kleinkind so braucht, damit wir beide gut in den Tag starten.

 

Darüber hinaus ist die Windel ausgelaufen, auch das Bett ist nass. Das Bettlaken wird abgezogen, die Matratze gesäubert, eine erste Maschine Wäsche gewaschen (Schnellprogramm, 30 Minuten), aufgehängt, eine zweite Maschine Wäsche gewaschen und ebenfalls aufgehängt. Der letzte verbleibende Schlafanzug (bereits vorgestern gewaschen) wird für den Mittagsschlaf von der Leine genommen und noch schnell gebügelt.

Verschüttetes Milchpulver (manche Dinge will ein Zweijähriger eben selbst machen) wird weggesaugt, der Rest (der zwei Paar Socken erfordert, weil der Boden immer noch klebt) mit einem nassen Lappen aufgewischt…

 

Heute ist ein guter Tag! Mein Mann ist zu Hause und beschäftigt den Kleinen. Zudem kann ich entspannt zur Arbeit fahren – noch sind Ferien. Aber: Genau solche Tagesstarts gibt es auch, wenn nur viel weniger Zeit bleibt, weil das Kind um 7:15 Uhr in der Krippe sein muss, damit man es mit Ach und Krach pünktlich zur Arbeit schafft.

Die Arbeit bleibt liegen und wird gemacht, wenn man wieder zu Hause ist – der größte Teil erst dann, wenn das Kind schläft.

 

Ich bin unsagbar stolz auf mich, dass ich das alles so hinbekomme. Gleichzeitig ziehe ich meinen Hut vor allen Eltern, die mehr als ein Kind haben und beide berufstätig sind. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie es als alleinerziehende Mama oder alleinerziehender Papa sein muss.

Das verdient uneingeschränkte Bewunderung! Meine habt ihr!

 

Auf der Autofahrt zur Arbeit bewundere ich aber noch andere Personen: nämlich diejenigen, die alleinstehend sind. Sie haben zwar kein Kind und sind nicht so komplett fremdbestimmt, aber sie müssen IMMER alles alleine machen. Da ist niemand, der ihnen das ein oder andere abnimmt, es ist auch niemand da, bei dem sie ihren Kummer mal eben schnell abladen können, alles muss alleine gemanagt werden… Auch das ist schwer. Euch bewundere ich auch!

1.9.14 20:52
 
Letzte Einträge: Friseure im Dorf, Ausflug nach Oppenheim - Teil 1, Ausflug nach Oppenheim - Teil 2, Weihnachten2, Weiter geht´s beim Friseur


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