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Ausflug nach Oppenheim - Teil 1

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Wenn eine eine Reise tut, kann sie was schleppen…

 

Nach einer nahezu durchgängig verregneten Sommerferienwoche soll das heute ein wunderschöner, leider letzter richtiger Ferientag mit meinem Söhnchen werden. So das Ziel.

 

Das gestaltet sich schon am Vormittag schwierig. Ein unausgeschlafener Zweijähriger will alles, mag aber nicht wirklich was.

„Mama, SO nicht spielen!“ „Mama, SO nein!“ „MAMA, sagen etwas!“ „Neiiiiiiiiiiiiiiiiin, DAS nicht!“ „SO NIIIIICHT!“ Nach meinem entnervten „Dann musst du heute wohl alleine spielen!“ kommt immerhin „Tscholdigung, Mama.“ Kaum das Spielen ansatzweise geschafft, naht die nächste Klippe. „Ich will KALTE Nudeln, Mama!“ Ich erkläre, dass auch kalte Nudeln zunächst gekocht werden müssen. Das führt zu Protestgebrüll.

Da die Nudeln zu lange kochen, wird mit Speckwürfelchen überbrückt. „Niiiiiiiiiiiiiiiiiiicht die weißen, Mama!“ Die anderen finden Gnade vor seinen müden Äuglein.

Es sollen also Nudeln mit Speckwürfelchen sein.

Kaum sind diese (noch) auf dem Tisch, sind die Würfelchen nicht mehr angesagt. „Mama, wegmachen!“ Kurz darauf: „Ich mag keine Nudeln!“ „Schokolade, Mama, ja?“

Wir verhandeln über einige weitere Nudeln. Glückselig kaut der kleine Kerl anschließend auf Mini-Gummibärchen herum (zum Glück sind zehn Stück in dem Tütchen). Mama isst kalte Nudeln mit weißen Speckwürfelchen. Um 11:00 Uhr.

 

Während seines Mittagsschlafes (endlich, ich gestehe es) werden mehrere Räume von diversen Spielsachen befreit, der Boden von den Nudeln und weißen Speckwürfelchen gereinigt, das Geschirr gemacht und dann einen kleinen Moment durchgeschnauft. Sollte das heute nicht ein besonders schöner Tag werden? Nach dem Mittagsschlaf wird alles besser.

Wir unternehmen was richtig Schönes! Wir fahren nach Oppenheim an den Rhein-Strand. Das ist es!

 

Tasche 1: erste Kosmetiktasche mit vier Windeln, einer Wickelauflage, einer Popo-Creme, einer Gesichtscreme, einer Sonnencreme, zwei duftenden Tüten, einer Packung Feuchttüchern, einer Packung Desinfektionstüchern; zweite Kosmetiktasche mit einem Paar Ersatzstrümpfen, einer Ersatzhose, einem Ersatzbody und einem Ersatzpulli; Taschentücher, Schnuller, Handy, Portemonnaie (ohne Geld, mal abgesehen von einem Euro und einigen Cent-Stücken), Trinkflasche für das Kleinkind, Trinkflasche für die Mutter, zwei Obst-Tütchen, einer Dose mit Birnen-Schnitzchen (natürlich geschält) und einer Dose Babykeksen (nur ganz wenig Zucker) und einem Baumwolltuch für alle Fälle… War das wirklich alles drin? JA!

 

Tasche 2: zwei Sandeimerchen (NATÜRLICH sind diese vollkommen unterschiedlich!), einer Schaufel, einem Rechen, einem Sandlöffel (Ja, das ist was anderes als eine Schaufel!), einem Kipplaster, einem Sandförmchen in Bienchenform, zwei Sets Stapelbecherchen (das zweite Set wurde von ihm zugefügt) und einer Sandmühle.

 

Nicht zu vergessen: das Schmusestofftierkätzchen Emmi

 

Als wäre es nicht Herausforderung genug, diese Taschen UND das Kind in den Fiat 500 zu bekommen, soll auch noch der Kinderwagen mit.

 

Der ausgeschlafene Kleine sitzt in seiner kurzen Jeanslatzhose vollkommen entspannt in seinem Kindersitz und schaut zu, wie Mama puzzelt – der Vollständigkeit halber sei erwähnt: in LANGEN Jeans.

 

Alles sitzt, passt, wackelt und hat Luft. Es kann losgehen!

 

Fortsetzung folgt! 

 

 

29.8.14 20:40
 
Letzte Einträge: Friseure im Dorf, Ausflug nach Oppenheim - Teil 2, Alltagsbewunderung, Weihnachten2, Weiter geht´s beim Friseur


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